Die Mitte
Leben im Ausland
Interview mit Juan Antonio Beltran, Direktor von Futuro con Futuro
Wie hat sich dein
Leben in den letzten zehn Jahren verändert, was wurde einfacher, was
schwieriger?
Noch vor zehn Jahren habe ich in der Stadt gelebt und dies
beeinflusste mein Leben auf eine ganz andere Weise als heute. Vor etwa fünf
Jahren habe ich mit meiner Frau eine Finca gekauft und bin auf das Land
gezogen, denn ich verspürte eine immer grössere Verbundenheit mit der Natur.
Natürlich musste ich mich erst einmal an das Leben auf dem Land gewöhnen. Zum
einen ist die (körperliche) Arbeit anstrengend und anspruchsvoll und zum
anderen ist der Standard nicht der gleiche, es kommt beispielsweise öfter vor,
dass es plötzlich kein fliessend Wasser oder keinen Strom mehr gibt.
Dafür ist das Leben auf dem Land deutlich friedlicher und
sicherer. In diesen fünf Jahren hier, ist nie etwas Schlimmes oder Gefährliches
passiert.
Die Verbundenheit mit der Natur ist stetig gewachsen und seit
etwa drei Jahren, habe ich mein Leben (nebst anderen Projekten) zu einem
Grossteil der Produktion von organischen Lebensmitteln gewidmet. Dies erfüllt
mich sehr und meine Lebensqualität hat sich deutlich verbessert.
Zur allgemeinen Entwicklung in dieser Region muss ich sagen,
dass es sich leider eher etwas verschlechtert hat. Denn früher gab es mehr Arbeit
in der Gegend. Denn es wurde mehr Kaffee als heute kultiviert. Zudem wurde den
Bauern mehr für den Kaffee bezahlt als heute, wo alles über Kooperativen läuft.
Somit konnten die Besitzer der Kaffee Farmen mehr Angestellte haben als heute.
Inwiefern hat die
Entwicklung der Region Einfluss auf dein Leben genommen?
Nicht nur ich, sondern viele Bewohner der Region haben in
den letzten Jahren eine stärkere Verbundenheit mit der Natur hergestellt. Das
Bewusstsein, dass sie ihr Land schützen müssen und es sorgfältig behandeln und
kultivieren sollten, ist gestiegen. Der Lebensstil ist weniger Oberflächlich
und realer geworden.
Jedoch gibt es einen treibenden Wechsel der Bewohner. Viele
kommen um einige Zeit auf den Fincas zu arbeiten, ziehen dann aber wieder
weiter, an Orte wo es Arbeit gibt, die besser bezahlt ist.
Für mich persönlich ist es wichtig, nicht nur selber ein Naturverbundenes
und nachhaltiges Leben zu führen, sondern ich möchte dies auch meinen
Mitmenschen mitgeben. Darum versuche ich, gemeinsam mit Freunden und mit der
Organisation Futuro con Futuro, meine Mitmenschen zu beeinflussen, ihr Leben
nachhaltiger zu gestalten. Dafür versuchen wir ihnen nicht nur die
Umweltbildung zu vermitteln, sondern auch Lösungsansätze zu liefern. Denn der
kolumbianische Staat übernimmt keinerlei Verantwortung hinsichtlich dem
Umweltschutz, ihnen ist einzig die Schaffung für Geld, für einige wenige
Wichtig. Darauf zu warten, dass der Staat etwas für die Umwelt oder die arme
Landbevölkerung tut, hat keinen Sinn, man muss sich hier selber helfen.
Ein Beispiel für eine Verbesserung ist, die Abfallsammlung.
Vor einigen Jahren gab es hier gar keine Müllabfuhr und dementsprechend gross,
war das Abfallproblem. Der Abfall wurde einfach auf die Strasse und die Felder
geworfen oder vergraben. Dies wird nun stück für stück verbessert. Futuro con
Futuro hat eine Mülldeponie erstellt und die Müllabfuhr kommt nun regelmässig und
bringt den Abfall ins nächst grössere Dorf, Circasia, wo es mehr oder weniger
sachgerecht entsorgt wird. Daneben hat Futuro con Futuro bei der Schule eine
Mülltrennungsstation errichtet. Dort gibt es einen Kompost und Mulden für Glas,
Metall, Plastik und Allgemeines, auch diese werden regelmässig geleert. Damit
dies funktioniert, haben wir in der Schule mit den Kindern einen Workshop zum
Thema Recycling und Mülltrennung veranstaltet, damit sie dies von klein auf
schon lernen. Nun soll ein Workshop für die Eltern folgen, damit die Mülltrennung
auch zu Hause stattfinden kann.
Somit versuchen wir Stück für Stück die Region nachhaltiger
zu gestalten und ein allgemeines Umweltbewusstsein zu fördern. Natürlich lerne
auch ich immer neues hinzu und verbessere meinen Lebensstil.
Kolumbien – Barcelona Alta, in zehn Jahren, persönliche Sicht
Die politische Lage in Barcelona ist recht ruhig und sicher.
Die ganze Region Quindio hatte nie allzu grosse Probleme mit der Guerilla oder
der Drogenmafia. Die fruchtbare Kaffee Zone in den Anden, ist seit Jahrzehnten
der Kultivierung von Kaffee gewidmet. Somit denke ich, dass dies auch in den
nächsten Jahren der Fall bleiben wird. Jedoch ist gerade hier der Klimawandel
spürbar. Gab es vor einigen Jahren noch klare Unterschiede zwischen den heissen
Sommermonaten und den stark regnerischen Wintermonaten, diese wechselten sich
im dreimonatigen Takt ab. Sind diese heute nicht mehr ganz so klar abtrennbar,
das Klima in den verschiedenen Jahreszeiten ist nun eher vermischt. So gibt es
trockene Wintermonate und regnerische Sommermonate. Im Hinblick auf die Zukunft
ist es wahrscheinlich, dass sich dies verstärken wird. Hinzu kommt, dass eine
hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Regenfälle abnehmen und man hier in
ein paar Jahren Probleme mit dem Wasser haben wird. Zurück zur politischen
Lage, ist anzumerken, dass das neue Friedensabkommen der FARC mit dem Staat,
für die Umwelt eine eher schlechte Auswirkung haben kann. Denn die FARC
versteckte sich hauptsächlich im Amazonas und den Anden. Dort verteidigte sie
ihr Revier und die Natur. Dies hielt den Staat und internationale Konzerne
davon ab, grossräumig Gold abzubauen. Da die FARC sich nun aus diesen Gebieten
zurückgezogen hat, wird der Staat den Konzernen neue Minen zum Gold Abbau
grossräumig erlauben, da sie so sehr viel Geld verdienen können. Das wird
fatale Folgen für die Umwelt und das Wasser haben, sowie für die Bevölkerung.
Denn deren Wasser wird verschmutzt und deren Land wird weggenommen.
Ein Hoffnungsschimmer ist jedoch, dass die Kolumbianer ein
immer grösser werdendes Bewusstsein dafür aufbauen, dass ihnen und ihrem Land somit
sehr grossen Schaden zugerrichtet wird. Ich selber durfte miterleben wie sich
die Bevölkerung dagegen wert. Denn ganz in der Nähe wollen sie eine grosse neue
Goldmine errichten. Diese Goldminen sind von internationalen Konzernen und
somit verdienen nur diese und der Staat daran. Eigentlich muss es für deren
Bewilligung eine Volksabstimmung geben. Jedoch hat der Staat diese gestrichen,
mit der Begründung kein Geld für eine Abstimmung zu haben. Darum gab es in
Armenia eine Demonstration, an der ich mit der Organisation teilnahm, dass es
zu einer Volksabstimmung kommen muss. Schlussendlich haben die Behörden
eingewilligt und das Projekt kommt nun vor das Volk. Es bleibt nun zu hoffen,
dass viele Abstimmen gehen und gegen die Mine stimmen.
| Friedliche Demonstration gegen die Mega Minerie |
| Unsere Gruppe bei der Demonstration |
Projektablauf
Derzeitiger Stand
Das Projekt welches ich in Angriff nehmen durfte, läuft gut
und so wie ich es mir erhofft habe. Obwohl in Kolumbien alles anders läuft als
geplant und die Dinge etwas mehr Zeit brauchen, kann ich meine Arbeit wie
geplant fortführen. Der Beginn gestaltete sich etwas holpriger als erwartet, da
noch nicht alles vorbereitet war, wie ich dachte. Zu Beginn des Projektes
pflanzten wir viele Tomaten und bauten in einigen Beeten Dächer um sie vor den
starken Regenfällen zu schützen. Trotzdem sind einige der noch kleinen Tomaten
gestoben, darum werden wir sie ersetzen. Dafür hat Juan, der Projektleiter,
einige Setzlingen bei einem Anbieter für biologische Setzlinge bestellt. Nun
werden wir die nächsten Tage kontinuierlich Tomaten ersetzen, welche gestorben
oder sehr kränklich sind. Nichts desto trotz führe ich seit Beginn meines
Praktikums die Applikationen mit den Pflanzenpräparaten durch. Einige Tomaten
haben mit der Blüte begonnen, andere sind noch weit davon entfernt. Jedoch
zeigen alle Tomaten im Freiland noch keine Anzeichen von Pilzbefall auf. Die
grösseren Tomaten in den zwei Gewächshäusern zeigen dafür nach wie vor
Pilzbefall auf und haben sich noch nicht erholt. Da es in den Gewächshäusern
tagsüber ziemlich warm wird, haben wir entschieden die Dosis dort zu
reduzieren, da sie für die Tomaten anstrengen zu sein scheint. Nun warten wir
auf erste sichtbare Resultate.
| Tomate in Gewächshaus, welche bereits unter Pilzbefall leidet |
Die meisten anderen Freiwilligen bleiben für ein bis zwei
Wochen hier. Dies ist ein bisschen hektisch, wenn man für längere Zeit
mitarbeitet. Ausserdem können sie viele Arbeiten nicht machen, da sie nicht
eingearbeitet sind. Diese Situation hat sich nun etwas geändert. Da der Juan
mit seiner Familie, vom 11. Dezember bis Ende Januar in den Ferien ist, hat es
nun weniger Freiwillige. Bis er zurück ist, ist neben mir eine andere
Freiwillige hier, sowie die drei Festangestellten Kolumbianer. In dieser neuen
Situation geht es einiges ruhiger zu und her und wir können gezielter arbeiten.
Zusätzlich sind nun Schulferien und somit fällt die meiste Arbeit mit den
Schulkindern weg. Allerdings werden wir einige Workshops durchführen, damit die
Kinder etwas Beschäftigung haben. Da wir hier auf dem Land sind, ist es für
viele Kinder jedoch nicht möglich auch in den Schulferien zu kommen, denn
einige wohnen in weiter Entfernung zur Schule und möchten in den Ferien nicht
zusätzlich den weiten Weg auf sich nehmen. Darum versuchen wir das Programm ihnen
anzupassen. Da mein Projekt jedoch in der Landwirtschaft liegt, helfe ich nur
gelegentlich bei den Schulaktivitäten mit. Dies macht jedoch enorm viel Spass
und ist eine willkommene Abwechslung.
Der Alltag gespaltet sich sehr vielseitig und die kolumbianische
Lebensfreude ist überall zu spüren. Sei dies am frühen, kalten Morgen oder bei
der Arbeit im strömenden Regen, bei anstrengender Arbeit mit der Machete oder
bei einem gemütlichen Feierabend, an dem wir oft miteinander kochen, essen und musizieren.
Bevorstehende Aufgaben
In der zweiten Hälfte meines Praktikums werde ich wie anhin
mit meinem Projekt weiterfahren. Daneben gibt es viele andere Arbeiten zu
erledigen. Letzte Woche haben wir Austern Pilze gesät und diese müssen nun
überwacht werden, damit sich kein anderer Pilz auf ihnen vermehrt. Es ist sehr
wichtig, dass sie einer gleichmässigen Temperatur und Feuchtigkeit ausgesetzt
sind.
Dies muss täglich kontrolliert werden. Daneben gibt es viele Pflanzen welche in die Beete umgepflanzt werden können. Dazu bereiten wir natürlich zuerst die Beete vor indem wir sie von Unkraut säubern, die Erde auflockern und Dünger sowie Mykorrhiza aufbringen. Zudem bereiten wir immer wieder neue Plätze vor, um auf ihnen Nahrungsmittel anzupflanzen. Auf der Finca Los Andes gibt es nach wie vor viel Platz welcher naturbelassen ist. Dies soll auch so bleiben, jedoch können einige Plätze gerodet werden, um auch dort mehr Nahrungsmittel kultivieren zu können. Das Ziel von Los Andes ist über die nächsten Jahre genug Lebensmittel für die Arbeiter von Futuro con Futuro, die Freiwilligen und Freunde der Organisation, aber auch die ärmeren Bewohner von Barcelona Alta und die Schule mit Nahrungsmitteln versorgen zu können. Nicht nur Los Andes und Loma Verde tragen dazu bei, sondern auch einige Freunde von der Organisation welche selber Fincas haben. Somit ist ein Konzept am Entstehen, das untereinander auf den Fincas geholfen wird und dafür die Lebensmittel geteilt werden. Auch wir Freiwilligen helfen ab und zu auf anderen Fincas mit. Somit konnte ich beispielsweise Einblicke in die Kultivierung von Medizinal Pflanzen und das Ernten und Verarbeiten von Kaffee erlangen, was für mich sehr spannend und eine grosse Bereicherung ist.
Neben den bereits erwähnten Arbeiten, kommen die täglichen Arbeiten, wie das Pflegen der Pflanzen auf Los Andes an. Dazu zählt beispielsweise Wasser giessen, das aufbinden von Bohnen und Tomaten, das Jäten oder das Mischen von neuer Erde und Dünger. Hinzu kommt, wie bereits erwähnt, die Arbeit mit den Schulkinder, welche Momentan wegen den Schulferien nur einen kleinen Teil ausmacht.
| Gekaufte Samen der Austernpilze, kurz vor dem aussäen |
| Die Säcke mit dem Substrat werden für fünf Stunden bei 80 Grad über Feuer erhitzt, um sie zu hygienisieren. Danach kommen die Samen (oberes Bild) hinein. |
Dies muss täglich kontrolliert werden. Daneben gibt es viele Pflanzen welche in die Beete umgepflanzt werden können. Dazu bereiten wir natürlich zuerst die Beete vor indem wir sie von Unkraut säubern, die Erde auflockern und Dünger sowie Mykorrhiza aufbringen. Zudem bereiten wir immer wieder neue Plätze vor, um auf ihnen Nahrungsmittel anzupflanzen. Auf der Finca Los Andes gibt es nach wie vor viel Platz welcher naturbelassen ist. Dies soll auch so bleiben, jedoch können einige Plätze gerodet werden, um auch dort mehr Nahrungsmittel kultivieren zu können. Das Ziel von Los Andes ist über die nächsten Jahre genug Lebensmittel für die Arbeiter von Futuro con Futuro, die Freiwilligen und Freunde der Organisation, aber auch die ärmeren Bewohner von Barcelona Alta und die Schule mit Nahrungsmitteln versorgen zu können. Nicht nur Los Andes und Loma Verde tragen dazu bei, sondern auch einige Freunde von der Organisation welche selber Fincas haben. Somit ist ein Konzept am Entstehen, das untereinander auf den Fincas geholfen wird und dafür die Lebensmittel geteilt werden. Auch wir Freiwilligen helfen ab und zu auf anderen Fincas mit. Somit konnte ich beispielsweise Einblicke in die Kultivierung von Medizinal Pflanzen und das Ernten und Verarbeiten von Kaffee erlangen, was für mich sehr spannend und eine grosse Bereicherung ist.
| Kaffeekirschen, die roten sind bereit für die Ernte. |
| Geerntete Kaffeekirschen im Körbchen, welches um den Bauch getragen wird. |
| Nach der Ernte wird die Schale in dieser handbetriebenen Mühle von den Bohnen getrennt. Pro Kirsche gibt es zwei Bohnen, diese werden an der Sonne getrocknet und anschliessend verkauft. |
| Auf diesem Plastik werden die Bohnen getrocknet. Mit den Macheten befreien wir die Kaffeepflanzen von Unkraut. |
Neben den bereits erwähnten Arbeiten, kommen die täglichen Arbeiten, wie das Pflegen der Pflanzen auf Los Andes an. Dazu zählt beispielsweise Wasser giessen, das aufbinden von Bohnen und Tomaten, das Jäten oder das Mischen von neuer Erde und Dünger. Hinzu kommt, wie bereits erwähnt, die Arbeit mit den Schulkinder, welche Momentan wegen den Schulferien nur einen kleinen Teil ausmacht.
| Beet mit Amaranth und Tomaten, vor dem jäten |
| Noch kleine Bohnen, die bereits aufgebunden sind. Darunter Kochbananen. |
Könnte ich noch ein ganzes Jahr hierbleiben
Mir gefällt das Konzept mit der Arbeitshilfe auf
verschiedenen Fincas und dem aufteilen von Nahrungsmitteln sehr. Hier würde ich
gerne mithelfen und auf den verschiedenen Fincas mehr Fläche schaffen, um mehr
Nahrungsmittel für die ganze Gemeinschaft herzustellen. Somit kann auch die
biologische Landwirtschaft verbreitet werden. Obwohl das Klima hier geeignet
ist um verschiedenste Nahrungsmittel zu kultivieren, beschränken sich die
meisten Bauern auf den Kaffee mit etwas Bananen und Platanos für den
Eigenkonsum. Somit kommt es nicht selten von, dass die Familien, obwohl sie auf
einer Finca leben, keine eigenen Lebensmittel haben und alles einkaufen müssen.
Das kultivieren von Kaffee ist sehr aufwändig und wirft keine grossen Gewinne
für die Bauern ab, da sie oft an Kooperativen verkaufen. Dies hat zur Folge,
dass die Bauern kein grosses Budget für Nahrungsmittel zur Verfügung haben und
sich oft einseitig ernähren. Somit kann der Bevölkerung hier mit dem Konzept
der Nahrungsmittel Verteilung direkt und nachhaltig geholfen werden.
Mich fasziniert es wie sehr die Kolumbianer sich umeinander
kümmern. Man hilft sich immer gegenseitig aus und schaut zu einander. Wenn
jemand Probleme hat, die Miete oder den Strom zu bezahlen, wird Geld gesammelt.
Obwohl die Menschen nicht viel haben, teilen sie miteinander.
Quellen:
Alle Bilder von Lara Frei
Quellen:
Alle Bilder von Lara Frei
Liebe Lara
AntwortenLöschenIn meinem ersten Kommentar habe ich schon einiges zu deinem zweiten Blog vorweg genommen. Zu deinem zweiten Teil würde es mich interessieren, wie sich den der aktuelle Speisezettel der lokalen Bevölkerung zusammensetzt und wie der sinnvoll durch eigene Lebensmittel ergänzt, bzw. Zugekauftes durch Selbstversorgung ersetzt werden könnte. Welche Kulturen für den Familiengarten würden sich denn eignen an diesem Ort? Boden, Klima, Kulturen? Kann man bei den Bauern auf Erfahrungen bauen oder müsste die erst wieder aufgebaut werden?
Fragen über Fragen. Ich will dich nicht überfordern. Ich bin einfach neugierig.
Hansruedi